Nora Tschirner: What a Girl!
Die Göre ist erwachsen geworden - zumindest ein bisschen!
Nora Tschirner bei der Premiere ihres neuen Films Offorad. Foto: Getty Images

Sie sieht aus wie zwanzig, obwohl sie gerade ihren 31. Geburtstag gefeiert hat, und sie besitzt immer noch diesen Klein-Mädchen-Charme gepaart mit einer gehörigen Portion Humor und Witz, der dafür sorgt, dass nicht nur die Männer ihr zu Füßen liegen, sondern auch die Mädels sich vorstellen können, die hübsche Schauspielerin als beste Freundin zu haben: Nora Tschirner!

Die wurde 1981 als Tochter des Dokumentarfilmers Joachim Tschirner und der Radio-Journalistin Waltraut Tschirner geboren und wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern im Ost-Berliner Bezirk Pankow auf. 

Auch wenn sie lange für den Sender MTV moderierte, galt Noras eigentliche Leidenschaft schon immer der Schauspielerei. Bereits zu Schulzeiten engagierte sie sich in diversen Theatergruppen und nahm an etlichen Schultheaterwettbewerben teil - was sich auszahlen sollte!

1997 ergatterte sie ihre erste Rolle in der ZDF Kinder-Serie "Achterbahn". Vier Jahre später dann das Casting des Senders MTV, der die rotzfreche Göre mit der Berliner Schnauze wohl genauso bezaubernd fand, wie ihre Fans und sie vom Fleck weg engagierte. Große Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit erlangt sie jedoch erst, mit ihrer Rolle in der ARD-Serie "Die Sternenfänger" - doch spätestens ab da, war sie nicht mehr zu stoppen!

Nicht nur die Männer-, auch die Medienwelt ist beeindruckt...
Foto: Getty Images.

Denn auch die Kinoleinwand eroberte Nora Tschirner im Sturm: An der Seite von Matthias Schweighöfer spielte sie in der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad-Barres Roman "Soloalbum", um kurz darauf in Anno Sauls Komödie "Kebab Connection" Titzi, die schwangere Freundin eines Kung-Fu-Film-Regisseurs aus dem Hamburger Schanzenviertel zu mimen.

Auch mit ihrem alten MTV Bekannten Christian Ulmen stand sie noch einmal für einen gemeinsamen Film vor der Kamera: In "FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein" ist sie als sein weiblicher, fussballhassender Gegenpart zu sehen und begeistert mit ihren Künsten am Ball. 

Gleich danach bezauberte sie in "Keinorhasen" nicht nur Till Schweiger, sondern die gesamte Medienwelt, die ihr den Bambi für ihre Leistungen verlieh, Für ihre Darbietung in der Science-Fiction-Serie "Ijon Tichy: Raumpilot" bekam sie sogar den deutschen Fernsehpreis.

Dank ihrer natürlichen, hibbeligen Art glaubt man ihr, dass sie nie die Bodenhaftung verloren hat und immer auf der Suche nach neuen, interessanten Dingen ist. Denn: Still zu halten und abzuwarten, ist wohl einfach nicht Noras Ding und auch ihr soziales Engagement kann sich sehen lassen! So setzt sie sich für Entwicklungsländer ein und ist häufig in Spots wie "Deine Stimme gegen Armut" zu sehen.

Momentan synchronisiert sie in der Disney Verfilmung "Merida-Legende der Highlands" die Hauptfigur der talentierten Bogenschützin Merida, die inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands davon träumt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen - Meridas Mutter, Königin Elinor. Eine Rolle also, die ganz Noras Naturell entspricht. Wer sich dafür interessiert, wie sie sich im Synchronisations-Studio geschlagen hat, für den haben wir hier einen kleinen Blick hinter die Kulissen - viel Spaß!

Text: Christiane Spittel
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