Make Love, Not War!
Die schönsten Hippie-Orte der Welt
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Manchmal möchte man einfach raus, den Stress des Alltags ein wenig vergessen und sich voll und ganz auf die schönen Seiten des Lebens konzentrieren. Purer Hedonismus eben, denn schon die Hippie Bewegung der 1965er Jahre in Amerika propagierte. 

Kommen Sie doch einfach mit auf die Reise zu den fünf coolsten Hippie-Orten der Welt!

San Francisco, USA
Wo könnte man das Lebensgefühl der Hippies besser nachempfinden als in der Geburtsstätte der Bewegung? Bereits in den Fünfziger Jahren führte hier die Beat- Generation - ein bunter Haufen bekannter Schriftsteller und Dichter wie Jack Kerouac und Allen Ginsberg - ein Leben außerhalb der Normen, aus der sich Mitte der 60er Jahre die Hippie-Bewegung entwickelte. Noch heute tummeln sich in San Francisco Aussteiger, Künstler und Andersdenkende. Den besten Einblick in die Hippie-Szene erhält man im Stadtteil Haight Ashbury, der aufgrund der günstigen Mietpreise bei den Hippies besonders beliebt war. Hier trifft man auf all das, was die Szene ausmacht: Bunte Holzhäuser, alte Autos mit dem Friedenssymbol, skurrile Läden und natürlich Hippies verschiedener Generationen. Im nah gelegenen Golden Gate Park findet außerdem einmal im Jahr ein großes Musikfestival statt, das die Zeiten um Woodstock wieder lebendig werden lässt.

Die Seele baumeln lassen
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Christiania, Dänemark
Christiania heißt die Hippie-Enklave der dänischen Hauptstadt Kopenhagens, die für ihren progressiven und freien Lebensstil bekannt ist. 1971 ließen sich Hausbesetzer auf dem verlassenen Militärgelände nieder und blieben. Heute ist das farbenfrohe Dorf mit seiner individualistisch-pittoresken Architektur das Zuhause einer breiten Vielfalt unterschiedlicher Menschen. Hier leben Künstler, Intellektuelle, Studenten, Pensionäre und Arbeitslose. In den Straßen der alternativen Siedlung kann man eine Vielzahl an eigenartigen Häuserbauten bewundern, die den freien Geist symbolisieren und ein einzigartiges Ambiente kreieren. Doch Obacht: Wer hier einkaufen will, sollte beachten, dass die Gemeinde über eine eigene Währung, den sogenannten "Lohn", verfügt.

El Bólson, Argentinien
Gegründet von Hippies entstand die Kleinstadt am Fuße des Píltríquitrón-Gebirges in Argentinien in den Sechziger Jahren. Umgeben von verschneiten Gipfeln und üppiger Natur, hat die kleine malerische Gemeinde bis heute den Charme der Hippie-Kolonie von einst beibehalten. Bei einem Bummel durch die Straßen von Patagoniens Hippie-Hauptstadt oder über den Markt für Kunsthandwerk kann man Holz- und Handarbeiten erstehen. Für Reisende ist es der perfekte Ort zum Abschalten und Entspannen. Die fantastische Bergkulisse der vom Tourismus noch weitgehend unerschlossenen Region lädt zu Wanderungen oder Fahrradtouren ein.

Goa - der kleine indische Bundestaat am Arabischen Meer...
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Goa, Indien
Wer bei den letzten Hippies in Indien stranden möchte, sollte nach Goa gehen. Der kleine indische Bundestaat am Arabischen Meer ist der ideale Zufluchtsort für alle, die dem Trubel, dem Feilschen und dem Gedränge des restlichen Indiens entfliehen möchten. Neben zahlreichen historischen Kirchen, Museen, Hindutempeln und Festungen locken helle, feinsandige Traumstrände mit hochgewachsenen Palmen in die ehemalige portugiesische Kolonie. Hier sind nicht nur die Sitten, sondern auch der Kleidungsstil lockerer als im Rest Indiens. Anjuna gilt nach wie vor als Treffpunkt der alternativen Reiseszene. Aussteiger und Althippies knattern hier mit ihren Motorrädern über die schmalen Straßen, in den Cafés trifft man Rucksacktouristen aus aller Welt. Ein Überbleibsel aus den Hippietagen ist der Flohmarkt am Anjuna-Beach. Jeden Mittwoch strömen Hippies, Einheimische und Touristen zu dem sogenannten "Hippie Market". Legendär sind die von der Hippie-Szene geprägten Goapartys und die dort entstandene Goa-Musik, ein Subgenre der Trancemusik. Seit einige Jahren ist Anjuna zur Hochburg der Techno-Szene avanciert, die hier am Strand ihre berühmt-berüchtigten Rave-Parties feiern. Auch kulinarisch kommen alternative Reisende auf ihre Kosten: Mit seinen würzigen vegetarischen Curries, die hier Grundnahrungsmittel sind, ist Goa der perfekte Ort für Vegetarier und Veganer.

Granada - das El Dorado der Ausssteiger in Spanien...
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Provinz Granada, Spanien
Die Aussteiger im südspanischen Bundesstaat Andalusien leben ein einfaches Leben im Einklang mit der Natur, ohne Elektrizität und fließendem Wasser. Fernab von den Bettenburgen des Massentourismus wohnen sie in ausgebauten Höhlen hoch oben im Gebirge der Provinz Granada nahe Cuevas del Campo oder campieren im Ökodorf Beneficio in Zelten. Auch die Berggemeinde Órgiva am Fuße der Alpujarras ist ein beliebter Ort für Aussteiger, die dort im Bachbett des Rio Guadafeo wohnen und mit alternativen Lebensformen experimentieren. Im "Tal der Hippies" haben sich die Zivilisationsflüchtlinge aus ganz Europa in alten Bussen, Wohnwagen, Zelten und Steinhütten niedergelassen. Ein Tipp für Hippie-Fans ist das Dragon Festival in Santa Fe. Jeden Frühling lassen dort Hippies aus verschiedenen Ländern bei alternativer Live-Musik und Theater die Hippie-Kultur wieder aufleben. Flower Power pur! 

Übrigens: Hin- und Rückflüge nach Kopenhagen gibt es schon ab 84 Euro z. B. bei Cheapflug...

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